Unsere Stefan Strumbel Kuckucksuhr


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Die grellbunten Stars der Kunstszene

Die Kuckucksuhr ist seit Jahrhunderten das Sinnbild des Schwarzwaldes und ein Symbol für Heimat. Der Offenburger Künstler Stefan Strumbel hat die Kuckucksuhr zudem als Kunstobjekt entdeckt. Er verwandelt sie in grellbunte Pop-Art-Objekte, nach denen die Kunstszene regelrecht lechzt. Die Uhrenmodelle dafür werden von einer Schonacher Firma gefertigt.

Die Kuckucksuhrenfabrik Anton Schneider ist einer der traditionsreichsten Handwerksbetriebe in Schonach. Hier entstehen seit Jahrhunderten Kuckucksuhren in verschiedenen Ausführungen. Hier lässt auch Stefan Strumbel exklusiv seine Kuckucksuhrenmodelle fertigen. Diese sind mit Knochen und Totenköpfen verziert – und knallbunt.

Weshalb gerade Knochen und Totenköpfe? „Dahinter steckt ein bisschen der Revoluzzer-Gedanke, irgendwas anders zu machen“, erklärt Strumbel im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Strumbel ist ein Shootingstar in der Kunstszene. Fachmagazine berichten über ihn, Fernsehsender geben sich derzeit die Klinke in die Hand. Denn mit seinen poppigen Kuckucksuhren hat Stefan Strumbel den Nerv der Kunstwelt empfindlich gereizt. Im positiven Sinn.

Angefangen als jugendlicher Graffiti-Sprayer, der Wände und Züge „verzierte“, hat sich der 29-Jährige längst einen Namen gemacht. Im Schwarzwald aufgewachsen, entdeckte Strumbel bei vielen Auslandsreisen die Kuckucksuhr als Symbol für Heimat. Anfangs als grafische Version an Hauswände, Mülleimer oder sonstige Flächen gesprüht, wollte er irgendwann richtige Kuckucksuhren besprühen. Anfang des Jahres entstand, eher zufällig, die Zusammenarbeit mit der Firma Anton Schneider. Strumbel und der Geschäftsführer der Firma Anton Schneider, Andreas Wildpreth, kennen sich aus früheren Zeiten vom Sport. Die Zusammenarbeit sieht so aus, dass in dem Betrieb nach Vorgaben des Künstlers die Teile gefertigt werden. Stefan Strumbel lackiert diese dann nach seinen Ideen und in der Uhrenfabrik werden die einzelnen Teile dann zu echten „Strumbel“-Uhren“ zusammengesetzt. Himmelblauer Korpus, pinkfarbene Schnitzerei-Applikationen und obenauf ein quietschgelbes Hirschgeweih. Zum Beispiel. Denn jede der Uhren, die mittlerweile in drei verschiedenen Größen gebaut werden, ist ein Unikat und vom Künstler handsigniert. Wie begehrt eine echte Strumbel-Uhr mittlerweile ist, zeigt sich daran, dass verstärkt auch Prominente Uhren ordern und sich mit ihnen ablichten lassen. Erst kürzlich zeigte sich Modezar Karl Lagerfeld im „Stern“ mit einer Popart-Uhr, made by Stefan Strumbel. Und auch der ehemalige Tennisstar John McEnroe liest die Uhrzeit an einer Strumbel-Uhr ab.

Stefan Strumbel KuckucksuhrUm mit den Kuckucksuhren noch größere Aufmerksamkeit zu erregen, fordert Strumbel die Schonacher Kuckucksuhrenbauer immer neu heraus. „Vor kurzem haben wir eine 1,60 Meter große Uhr gebaut“, erklärt Andreas Wildpreth. Diese wird bei Kunstvernissagen ausgestellt. Das bislang im wahrsten Sinne „größte“ Projekt ist eine drei Meter große Kuckucksuhr, die derzeit auf einer wichtigen Kunstmesse in der Münchner Maximilianstraße, der ersten Adresse für Kunst, ein poppig-bunter Blickfang ist.

Die Firma Anton Schneider steht voll hinter dem Konzept der Popart-Kuckucksuhren. „Damit können wir die Kuckucksuhr wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen bringen“, erklärt Andreas Wildpreth. Hier in der Region sei die Kuckucksuhr allgegenwärtig. Doch schon rund 30 Kilometer weiter weg verliert sich die Verbindung. Die Popart-Kuckuckuhren seien „eine Chance, den Leuten zu zeigen, dass man Tradition und Moderne auch auf diese Weise verbinden kann.“

Informationen im Internet: www.deineheimat.com

Südkurier, 25.10.2008

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